Software-Hersteller werben für Ihre Produkte im Internet. Vorankündigungen, Demo-Versionen etc. sind somit zu sehen und werden zum Teil ohne Jugendfreigabe vertrieben.
Wirkung von Gewaltspielen
Die Forschung über den Einfluss von Computerspielen auf Gewaltwirkung ist uneindeutig. Eine unmittelbare Wirkung - etwa dass ein Spieler nach einem blutrünstigen Computerspiel in der Stadt läuft und Menschen wahllos erschießt – sind nicht nachweisbar. Computerspiele schaffen keine neuen Einstellungen und Handlungsbereitschaften, vorhandene Dispositionen werden aber durchaus stabilisiert und verstärkt.
Das schließt aber keinesfalls aus, dass Mediengewalt negative Effekte haben kann. Die Nebenbotschaften sind genauso gefährlich, z.B. Rassismus, Rechtsextremistische Ideologie, Gewaltfaszination.
Kinder und Jugendlichen brauchen hier eine sanfte Führung. Shootem-Spiele (Schiessspiele) sind beliebt (Moorhuhn) und sonstiger Gewalt im Internet (Happy Tree Friends) aber auch beim guten alten Western im Fernsehen ist immer präsent. Eltern und Kinder sollten sich damit auseinandersetzten.
Unser Tipp:
Die Altersbegrenzungen bei Computerspielen (aber auch bei Videos/DVDs und Fernsehenprogramme) beachten. Bestimmte Medien möglichst gemeinsam erforschen/erleben. Dem Kind helfen, sein Verhaltenscodex und seine Ethik aber auch Kritikfähigkeit zu entwickeln.
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