Es gibt internettypische Angebote, die Gewalt darstellen bzw. verharmlosen. Die Verbreitung findet per Mund zu Mund Propaganda statt. Mit zunehmenden Übertragungsraten ist zu befürchten, dass eine Ausweitung des Angebotes von Gewaltdarstellungen zunehmen wird.
Tasteless-Sites
(geschmacklose Sites) sind Sites mit Darstellungen, die schockieren oder ekeln sollen, z.B. mit Bildern von verletzten, verunstalteten, toten oder getöteten Menschen. In manche Altersgruppen werden solche Sites im Rahmen von Mutproben genutzt.
Gewalt im sexuellen Kontext
Echte gewaltmäßige, pornografische Darstellungen sind im Internet relativ selten. Dagegen sind sadomachistische Darstellungen bzw. aus der Bizarre-Szene eher verbreitet.
Kriegsgräuel
Im Zusammenhang mit kriegerischen Auseinandersetzungen werden zunehmend Darstellungen von Kriegsgräuel – auch als Propagandawaffe - ins Netz gestellt. Obwohl die herkömmlichen Medien bei der Filmung von getöteten und misshandelten Menschen selbst beschränken, sind brutalsten Darstellungen im Internet erhältlich.
Kinder und Jugendlichen brauchen hier eine sanfte Führung. Shootem-Spiele (Schiessspiele) sind beliebt (Moorhuhn) und sonstiger Gewalt im Internet (Happy Tree Friends) aber auch beim guten alten Western im Fernsehen ist immer präsent. Eltern und Kinder sollten sich damit auseinandersetzten.
Unser Tipp:
Die Altersbegrenzungen bei Computerspielen (aber auch bei Videos/DVDs und Fernsehenprogramme) beachten. Bestimmte Medien möglichst gemeinsam erforschen/erleben. Dem Kind helfen, sein eigenen Verhaltenscodex und seine eigene Ethik aber auch Kritikfähigkeit zu entwickeln.
Mehr:Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia Diensteanbietern